Beschreibung
Schauspiel von Simone de Beauvoir
Literarisch spannend und inhaltlich brandaktuell
Was wäre, wenn die Oberen einer in Kriegszeiten belagerten Stadt beschließen würden, alle „unnützen Mäuler“ zu opfern, weil nur so die Stadt gerettet werden könnte? Und mit „unnützen Mäulern“ alle Frauen, Kinder und alten Menschen gemeint wären? Aber rechtfertigt der Zweck in jedem Falle die Mittel? Darf man, um einen begonnenen Kampf zum Sieg zu führen, die Beweggründe opfern, welche dem Kampf erst seinen Sinn geben?
Die Ausgangssituation in Simone de Beauvoirs 1934 uraufgeführtem erstem und einzigen Theaterstück ist unfassbar. Erscheint aber beim heutigen Weltgeschehen nicht abwegig. Am Ende gelangen die Stadtoberen in „Die unnützen Mäuler“ zu der Erkenntnis, dass ein um diesen schlimmen Preis erkaufter Sieg die größte aller Niederlagen wäre. Denn in einer wahren Gemeinschaft gibt es keinen unnützen Esser.
Um 18.30 Uhr bietet das TfN Interessierten eine kostenlose Einführung an.
Informationen und Karten hier.
Veranstalter: Kulturbüro